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Schade drum No. 3

 

Mitsingen und Gewinnen!

Zusammen mit unserem Kunden CreaLog haben wir ein eine Gewinnspiel-Aktion der besonderen Art ins Leben gerufen: ein Telefon-Singspiel mit den CreaLog Voice-Piraten!

Wobei „zusammen“ nicht ganz stimmt. Die Idee, den Voice-Piraten eine Stimme zu geben, stammt von CreaLog selber. Auch die wirklich gelungene Umsetzung des interaktiven Telefonspiels ist in den Köpfen des Marketing-Teams entstanden. Von uns stammt „lediglich“ die Idee zu den Piraten. Die illustrative Umsetzung –wie immer – von unserem Haus-und-Hof-Illustrator Jochen Gasser aus Italien.

Die CreaLog Voice-Piraten sind Teil einer umfassenden viralen Marketing-Kampagene, die seit circa einem Monat läuft. Und das mit großer Resonanz. Die Figuren transportieren ein Thema, dass in unseren Köpfen immer noch etwas negativ verwurzelt ist: Sprachportale! Mit den CreaLog Voice-Piraten versuchen wir Vorurteilen entgegen zu wirken und  lassen die drei Haudegen auf einer sprichwörtlichen Welle der Sympathie reiten. Jedenfalls wird es nächstes Jahr noch einiges zu sehen und vor allen Dinge zu hören geben von den CreaLog Voice-Piraten.

Und weil wir so ne liebe Werbeagentur sind, hat uns CreaLog unser eigenes Telefon-Singspiel eingerichtet.  Danke, CreaLog! Am Besten gleich selber testen, wie gute Sprachportale funktionieren und 089-38155 551 wählen, mitsingen und gewinnen!

Der Schollmeyer und die Werbung!

Cristian Schollmeyer hat ein neues Logo von loxon verpasst bekommen. Und das sprichwörtlich nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf seinem Gespann. Gestern ist das Teil vom Folieren gekommen und jetzt schämt er sich ein wenig. Das ist natürlich eine Unterschied. Vorher inkognito und jetzt schreit er´s hinaus, das was er macht! Wir finden es wunderschön und reden ihm gut zu. Übrigens: Cristian ist der Gründer und Inhaber des legendären boarders in München. Doch das ist eine andere Geschichte.

Spätestens, wenn die ersten Kunden im im Stau anrufen, wird er überzeugt sein: (Auto)Werbung wirkt!

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Was haben Schokoriegel und eine Fahrschule gemeinsam!

Mhhh? Früher hiess es doch „Raider heisst jetzt Twix“! Den Spruch kenn fast jeder und Twix auch. Das haben die Werber von Raider damal gut hinbekommen. Das gleiche probieren wir jetzt auch. Und zwar mit der Fahrschule Kiyak in München. Mit vier Niederlassungen kein ganz Kleiner. Durch den guten Draht zum Inhaber dürfen wir uns mal wieder richtig austoben. Von der Wandgestaltung in den Filialen, dem Corporate Design bis hin zur Autobeklebung haben wir frei Hand. Das macht Spass! In Kürze geht auch die neue Internetseite online. Und als Belohnung gibts nen Motorradführerschein;-)

Waka Waka!

Heute beginnt die Fussball Weltmeisterschaft 2010. Nichts Neues! Neu ist nur, dass wir seit circa einer Woche ein eigenes Tippspiel zur WM am Start haben. „Eigenes“ stimmt eigentlich nicht ganz. Wir haben dieses Spiel zusammen mit DDC für Cirquent entwickelt und dafür schon mächtig Lob kassiert. Doch macht Euch selber ein Bild und tippt mit. Die Preise lohnen sich!

Sind Sie zertifiziert?

Letzten Freitag hat loxon ein Vor-Audit durch die DNV durchführen lassen. Wir ließen uns durch die Anforderungs-Liste der allgemein anerkannten CMS II-Zertifizierung (Consultancy Management Standard) für (PR)Agenturen führen und staunten nicht schlecht. Dem Termin wurde mit sehr gemischten Gefühlen entgegen gesehen und im Vorfeld hart diskutiert. Sinn und Unsinn einer Zertifizierung? Was bringt es der Agentur und was den Kunden? Können wir das stemmen? Hat der Auditor überhaupt Ahnung vom täglichen Agenturgeschäft? Um eines gleich vorweg zu nehmen: diese fünf Stunden haben sich definitiv gelohnt!

Denn mit diesem Audit haben wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen sind wir bei einem unserer Kunden – nämlich die DNV – selber in die Rolle des Kunden geschlüpft um das Kerngeschäft der DNV besser zu verstehen und zum anderen haben wir einige Dinge erfahren, die unsere Prozesse und Herangehensweisen in Zukunft nachhaltig und positiv ändern werden.

Zertifizierungen waren in den 90ern große Mode und Unternehmen, die nicht zertifiziert waren hatten es schwer an kommunale Aufträge zu kommen oder überhaupt an Ausschreibungen teilnehmen zu dürfen. Bekannteste Zertifizierungsnorm dürfte hier die ISO 9001, bzw. ISO 9000 (Qualitätsmanagementsystem Zertifizierung) gewesen sein. Fast jedes Unternehmen trug auf seinem Briefpapier eines dieser bekannten ISO-Siegel. Für Agenturen waren diese ISO-Zertifizierungen eher weniger relevant, da sie sich mehr auf allgemeine Qualitätsmanagementsysteme bezogen und weniger auf die eigentlichen Prozesse im Agentur-Alltag.

In der Schweiz und in Österreich hat sich die CMS II-Zertifizierung mittlerweile durchgesetzt und hilft Agenturen und Auftraggebern besser miteinander umzugehen. Deutschland hinkt hier leider noch immer etwas hinterher. Der Bund der Public Relation Agenturen beschreibt die Vorteile einer mit dem CMS II zertifizierten Agentur sehr schön:

Jede Public Relations Agentur mit CMS II-Zertifikat hat sowohl ihre Führung als auch ihre Leistungserbringung einer anerkannten Qualitätskontrolle unterzogen. Diese wurde von neutralen Experten nachvollziehbar durchgeführt. Durch Ihre CMS II-Zertifizierung garantiert Ihnen die betreffende Agentur, dass höchste fachliche, wirtschaftliche und ethische Standards eingehalten werden.

Das bedeutet für Sie als Kunde dieser Agentur folgendes:

  • Die betreffende Agentur ist gut organisiert und ihre Verantwortlichkeiten und Kompetenzen sind auf allen Ebenen klar festgelegt und bekannt.
  • Die betreffende Agentur wird solide geführt. Sie erhalten die Gewähr, dass Ihnen deren Know-how und Ressourcen auch morgen noch zur Verfügung stehen.
  • Die betreffende Agentur gibt sich mit ihrem Status quo nicht zufrieden. Vielmehr ist sie bestrebt, ihre PR-Dienstleistungen ständig weiter zu verbessern.
  • >Die betreffende Agentur hat ihre Kosten und ihre Wirtschaftlichkeit im Griff.
  • Die betreffende Agentur beherrscht ein wirkungsorientiertes,effizientes Projektmanagement.
  • Die betreffende Agentur misst Ihrer Zufriedenheit als Kundehöchste Priorität zu.
  • Auf das, was die betreffende Agentur zu Projektbeginn verspricht, können Sie sich verlassen.
  • Und Ihre Gesprächspartner bei der betreffenden Agentur sind fachlich und persönlich kompetent.

Es lohnt sich deshalb, bei der Wahl einer Public Relations Agentur unter anderem auch darauf zu achten, dass diese entsprechend dem weltweit anerkannten Consultancy Management Standard zertifiziert ist.

Diese Standards lassen sich genau so auch auf Werbeagenturen anwenden. Ob und wann wir uns nach CMS II zertifizieren lassen, sei mal dahin gestellt. Blut geleckt haben wir auf alle Fälle und einige Erkenntnisse aus dem Voraudit lassen sich sofort umsetzen. Natürlich gilt hier die Regel der Angemessenheit und wir sind schon sehr gespannt, wie sich diese Standards auf unser tägliche Arbeit auswirken. Was wir genau ändern, bleibt erstmal unser Geheimnis. Eines können wir aber trotzdem verraten: es bleibt alles beim alten – alles wird noch besser! Und allen unseren Agentur-Kolleginnen und -Kollegen können wir nur eines raten: MACHT DAS! Am Besten bei der DNV;-)

Alles so schön bunt hier!

Lila ist eine schöne Farbe. Unser Kunde Cirquent findet das auch. Allerdings heisst bei ihm „Lila“ eben „Elegant Purple“. Für Ostern gibts jetzt sogar eine Anleitung auf dem Cirquent Blog wie man mit Schildläusen ”Elegant-Purple“ farbige Eier herstellen kann.

Lebensmittelsicherheit mal ganz anders

Mit der DNV (Det Norske Veritas) haben wir einen wirklich mutigen Kunden. Das neueste gemeinsame Projekt für eine Mini-Kampagne zum Zertifizierungsangebot im Bereich Lebensmittelsicherheit beweißt das wieder einmal auf sehr anschauliche Weise. Die Idee des verantwortlichen Marketing-Chefs es doch mal mit „bösen“ Bakterien und Viren zur Visualisierung zu versuchen zündete bei uns sofort und wir beauftragten den bekannten italienischen Illustrator Jochen Gasser mit der Umsetzung der kleinen posierlichen Tierchen. Herausgekommen sind bis jetzt die Gestaltung eines Messestandes und  Give-Aways in Form eines Frühstücksbrettchens (siehe oben). Weitere Einsätze der „Food-Gang“ sind in der Planung. T-Shirts wären ganz schön;)

Agenturen in der Krise? Designer am Ende?

Das neue Jahr beginnt und fängt mit den alten Fragen an: Wo geht es hin dieses Jahr? Was müssen wir tun, um neue Kunden zu gewinnen? Oder die Alten zu halten? Sind wir richtig aufgestellt?

In der neuesten „Page“ wird sogar die Frage gestellt, ob „Designer & Werber am Ende?“ sind. Die Süddeutsche hatte Ende Dezember einen ähnlichen Beitrag mit gleichem Tenor. Ein alter Trick durch provokative Themen Auflagen zu steigern oder müssen wir Agenturen uns wirklich Gedanken machen? Ich denke hier verhält es sich ähnlich wie bei der Schweinegrippe. Die Schw…, ähh, pardon, … die Hühner werden aufgeschreckt, laufen aufgeregt herum und versuchen durch wilden Aktionismus Dinge im Hauruck-Verfahren zu ändern. Das geht meist schief. Noch öfter verlaufen sich solche Schnellschüsse nach wenigen Wochen im Sande. Mittlerweile will die Bundesregierung ja nur noch die Hälfte der 50.000.000 Einheiten des Impfserums von Glaxo abnehmen.

Doch nachdenklich macht es schon. Hier gilt es auch zu differenzieren: kleine Agentur oder großes Netzwerk? Design- oder strategieorientiert? Schwerpunkt im Web, Print oder FFF?. Laut Page betrifft die Kreativ-Krise durch die Bank weg alle Werber und Designer.

Lösungsansätze? Mehr Beratung, weniger Design! Managen statt Machen! Mehr Netzwerken und weniger Kontrolle! Und zu guter Letzt „Learning by doing“ und interdisziplinär denken! Uff, ganz schön viel für 2010! Meine Leute haben mich heute morgen nur müde angelächelt nachdem ich ihnen in groben Zügen erklärt habe was wir diese Jahr vorhaben. Der Hahn hat aufgeregt gekräht, die Hennen haben gelassen gegackert! Im Endeffekt nichts Neues. Die meisten Agenturen setzen die von der Page propagierten Ansätze sowieso schon längst um ohne es zu wissen. Wahrscheinlich – oder besser gesagt – höchstwahrscheinlich auch wir. Alter Wein in neuen Schläuchen. Ich denke, dass solche Nachrichten dazu dienen sich dem was man tut bewusster zu werden. Sich zu erinnern, weshalb wir Werber eigentlich diesen Job machen. Um uns und die schöne bunte Welt ständig neu zu erfinden und noch schöner zu machen!

Am Ende eines jeden Jahren ist die Gewohnheit das bestimmende Maß im täglichen Geschäft. Sie dient manchmal zum Selbstschutz um nicht vor lauter Endjahres-Stress komplett auszubrennen. Und während ich diesen kleinen Artikel schreibe verstehe ich den Artikel in der Page mehr und mehr. Es geht nicht darum das klassiche Agenturenbild neu zu erfinden, sondern viel mehr darum sich auf das zu konzentrieren, was man kann und können will. Nicht ausführen, sondern vorführen! Nicht reagieren, sonder agieren! Nicht nur priorisieren, sondern auch ausprobieren!

In einem gebe ich der Page absolut Recht: KUNDEN LASSEN SICH NICHT LENKEN! Wer das glaubt, glaubt falsch. Kunden lassen sich begeistern, überzeugen und im allerbesten Fall verführen. Das schönste Lob für uns ist, wenn Kunden über uns sagen, dass wir sie inspirieren! Dafür braucht es nicht immer die große Strategie oder die medienübergreifende Kampagne. Es reicht oft die kleine und einfache Idee – der sprichwörtliche Funke – um das Feuer zu entfachen.

In diesem Sinne wünsche ich allen unseren Kunden für dieses Jahr ein Feuerwerk an Ideen. Und keine Angst: Wir bleiben die Alten und werden ganz neu. Kikerikiiiiieeee!


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