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Vier-Sterne-Büro oder „Abbutze!”

Unsere neue Reinungsfirma ist wirklich der Hammer. Nicht nur, dass sie die Schreibtische samt Telefon, Tastatur und Maus picobello abputzen. Nein, auf dem Klo fühlen wir uns jetzt wie im Sterne-Hotel: die knicken tatsächlich so lustige Ecken ins Toilettenpapier. Wer will, dem geben wir gerne die Adresse dieser Putzteufel;)

Unsere neue Mitarbeiterin – Frau Bosch

Mach mal leiser!

Wer uns schon mal in der Landwehrstraße besucht hat, weiß, dass wir es offen mögen. Man nennt so etwas auch Open Minded! In unserem Falle betrifft das auch die offene Bauweise der Agentur. So etwas nennt man dann Loft. Und wie kann man diesen „Open Mind“ mit einem „Loft“ am Besten verbinden? Mit Musik!

Bei uns spielt den ganzen Tag Musik. Mal leiser, mal lauter! Von Rock bis Pop. Von Jazz bis Indie! Jeder von uns hat dafür hübsche kleine Boxen auf oder unter dem Tisch stehen. Jeder darf auf die Playlist vom anderen zugreifen. Ja, bei Apple geht das! Geschmäcklerisch hat das bisher eigentlich immer ganz gut gepasst. Eigentlich! Aber darum gehts hier nicht.

In letzter Zeit regt sich Unmut. Nicht was gespielt wird, sondern „dass“ gespielt wird! „Macht mal leiser“ kriegen wir gerade häufiger zu hören. Dabei handelt es sich nur um eine Person. Man könnte auch sagen: Spassbremse! Oder sind wir die Rücksichtslosen? Kommt eben ganz darauf an auf welcher Seite man steht. Ob man diese ewige „Dudelei“ tagsüber bei konzentrierter Arbeit ertragen kann.? Oder ob man lieber im Stillen brütet?

Wie seht Ihr das? Macht mit bei unserer Umfrage!

Musik am Arbeitsplatz?

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Die gute Leberwurst

Auf vielfachen Wunsch unser Klassiker aus dem Agentur-Alltag.

Was ess´man heut?

Diese Frage oder so ähnlich stellen wir uns JEDEN Tag. Naja, fast jeden Tag. Die Wochenenden ausgenommen. Im Endeffekt ist es ein Spiel. Ab 11.00 Uhr lauert jeder auf den Anderen. Die Atmosphäre knistert und heizt sich bis 11.30 derart auf, dass man es kaum mehr aushält. Der eigene Magen diktiert: „Jetzt frag endlich, damit es hier voran geht. ICH HABE HUNGER!“. Der Verstand drückt sich, weil er genau weiss was jetzt kommt. Die Grundregeln im Überblick :

  • Der Vorschläger sagt die Landesküche. Italienisch, Asiatisch oder Indisch
  • Der Vorschläger sagt mindestens eine Alternative (wenn keine Reaktion!)
  • Mindestens einer der Mithungrigen sagt: Ich hab was dabei!
  • Der erste Vorschlag zählt nicht! Der Zweite auch nicht
  • Zwischen den Vorschlägen minimum 5 Minuten Pause
  • Einigung nach (gefühlten) weiteren 15 Minuten
  • Der Vorschläger ist auch der Besteller
  • Der Vorschläger ist nicht unbedingt der Abholer (Falls kein Lieferservice)

Dieser Ablauf wiederholt sich fünf mal in der Woche. Beliebt sind auch Einwürfe wie „Boah, das hatten wir erst letzte Woche“ oder „So´n Frass ess ich nicht”. Das Reglement besteht schon seit langer Zeit und darf nicht geändert werden. Es ist wirklich anstrengend und irgendwie Highlight des Tages. Man freut sich auf das gemeinsame Essen und hat Angst vor diesem Spiel. Jeden Tag. Fünf Tage die Woche. Ohh, es klingelt. Mein Chicken-Curry! Eigentlich mag ichs nicht. Morgen bring ich mir was mit!

P.S.: Die Dame oben ist übrigens von unterbirken / photocase.com. Ist zwar ziemlich chauvinistisch. Aber ich konnte nicht widerstehen.

Ab sofort kein ASAP mehr!

Hallo erstmal, wie der der Westfale zu sagen pflegt. Wir sind wieder aus dem Winterschlaf erwacht und schütteln uns die letzten Schneeflocken aus dem Pelz. Sieht so aus, als ob wir da anfangen, wo wir letztes Jahr aufgehört haben. Nämlich mit nem riesigen Stapel an Arbeit. Und den müssen wir erstmal abarbeiten. Deshalb gibts bei uns bis auf Weiteres kein ASAP mehr!

Da war noch was, da war noch was!

Weihnachten! Und das neue Jahr! Um ganz ehrlich zu sein, hätten wir es beinahe vergessen. Oder besser gesagt: wir hätten es gerne vergessen! Gar nicht beachten. Nicht darüber nachdenken. Verdrängungstaktik. Funktioniert aber nicht. Spätesten dann, wenn  man gefragt wird: „Und? Seid Ihr zwischen den Jahren da?“ Wenn man darauf antwortet „Neee, wir haben genug gearbeitet.“ und dann noch frech hinterher setzt „ Wir haben bis 10.1.2011 zu!”, ja dann spiegelt sich eine gewisse Fassungslosigkeit in den Gesichtern wieder. Und dann, und nur dann, kommt bei uns so eine weihnachtliche Stimmung auf! Die Freude auf die arbeitsfreie Zeit mit dem Wissen, dass andere zwischen den Jahren arbeiten oder spätesten ab dem 3.1. wieder in die Tasten hauen. Da kommt echte Freude auf. Dann tanzen wir!

Bibimus afri cola!

Wir leisten uns schon seit einiger Zeit eine Getränkedienst und unsere Mitarbeiter müssen nichts dafür zahlen. Klar kostet das was! Aber Erstens sehen wir es als wirksame  Mitarbeiter-Motivation und Zweitens ist trinken wichtig fürs Hirn, bzw. für die Kreativität. Und was trinkt der Kreative? Natürlich Afri Cola! Servus Coca-Cola! Ich persönlich finde ja, dass sie scheusslich schmeckt. Aber soll ich mich einem Trink-Trend widersetzen?

Making of …

… Mindmap-Szene | Take 1. Wir kommen ordentlich voran und es macht viel mehr Spass als gedacht.

Was ist das Gegenteil von Loch?

Oder besser: was ist das Gegenteil vom Sommerloch? Das wäre doch glatt eine Frage für den Duden. Als Überschrift taugt die Frage aber ohne „Sommer“ mehr, oder? Noch besser: was ist das Gegenteil von durstig?

Doch zurück zum Thema. Das berühmte Sommerloch! Jeder kennt es, keiner hat es je gesehen! Keiner?! In den vergangengen Jahren gab es im August immer wieder kleine Anzeichen von Ruhephasen. Niemand rief an. Keine aufgeregten E-Mails. Alles sehr enspannt! Diese Jahr sieht es anders aus. Von Sommerloch keine Spur. Das Gegenteil ist der Fall – deshalb Eingangs auch die Frage – und wir kommen nicht zur Ruhe. Man könnte jetzt sagen „Seid froh, anderen Agenturen geht es nicht so gut“ oder „ Es kommen auch wieder schlechtere Zeiten“. Aber ganz so einfach ist das nicht.

Sicherlich herrscht in der Branche allgemein schlechte Stimmung. Große Etats brechen weg, angekündigte Projekte werden auf die lange Bank geschoben und das Neugeschäft startet im Gegensatz zur Wirtschaftskonjunktur nur schleppend. Insolvenzen bei großen Agenturen sind beinahe so alltäglich wie Zeitarbeit oder sogar massiver Stellenabbau in den Kreativschmieden. Zumindest was die ganz Großen im Agenturgeschäft angeht dauert die Durststrecke wohl noch an. Und die ist im Sommer bekannterweise viel schlimmer.

Für uns „Kleinen“ in der Branche ist dies die große Chance, denn aus den ehemals vom Tisch gefallenen Krummen der großen Etathalter entwickelt sich für so manche kleine Agentur eine langfristige und lukrative Kundenbeziehung. Wir kennen das ja: riesiger Overhead, schlechtes Preisleistungs-Verhältnis, unpersönliche Betreuung. Hahhh! Und genau hier können wir Kleinen punkten. Ein Bekannter musste seine gut bezahlte Stelle in einer großen Werbeagentur aus „wirtschaftlichen“ Gründen räumen. Von heute auf morgen. Sehr unfair! Es dauerte keine drei Monate und der Mann war mit drei Mitstreitern wieder im Geschäft. Auf eigene Rechnung! Mit den „neuen“ Kunden seiner alten Agentur! Da können wir nur sagen „Herzlichen Glückwunsch“ und werdet nie so richtig gross!

Komme schon wieder vom Thema ab. Also, um es kurz zu machen: wir haben kein Sommerloch. Wir haben genug zu tun! Und ich schreibe diesen Artikel nicht, weil mir langweilig ist und hier sich sonst nichts breit machen würde. Ausser einem riesigen Sommerloch!


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