inicio mail me! Abonnieren

Eintr�ge der Kategorie Übrigens!

Absagen erwünscht!

Ist es nicht ein Kreuz? Da schreibt man tausende von Angebote, beteiligt sich an unzähligen Ausschreibungen, beantwortet Unmengen von Anfragen und was passiert? Nichts! Oder so gut wie nichts. Mittlerweile ist es Mode im Geschäftsgebahren einiger Zeitgenossen geworden einfach nicht zu antworten, nicht zu reagieren oder noch besser: sich verleugnen zu lassen. Da gilt nicht mehr das Kant´sche Prinzip, sondern eher „Und nach mir die Sintflut“.

Doch wir wollen fair sein. Durch Mail, Social Media und andere Online-Plattformen sind normal Geschäftsprozesse  – wie Anfragen oder Jobangebote – anonymer geworden. Nach dem Motto „fire & forget kann man ja sein Anliegen in die Welt hinaus feuern. Die Guten ins Töpfen und die Schlechten … . Na, da schau mer mal. Aber auch Aschenputtel oder der Kaiser bekommen Antworten. Wenn auch manchmal sehr spät.

Ist es denn zuviel verlangt, ihr armen vielarbeitenden Manager, ständig an der der Grenze zum Burn-out operierenden Entscheider und offensichtlich nicht provisionbeteiligten Vertriebler eine einfache Mail zu schreiben? Mit folgendem Text (gerne zur eigenen Verwendung), würde das keine dreiß?ig Sekunden dauern:

Sehr geehrte(r) Frau (Herr) XY,

vielen Dank für Ihre rasche Antwort. Leider haben wir für Ihre Leistungen momentan kein Bedarf. Trotzdem haben wir Ihre Kontaktdaten gespeichert und kommen eventuell zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf Sie zu.

Mit freundlichen Grüßen
YXZ

oder  alternativ:

Sehr geehrte(r) Frau (Herr) XY,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider ist es uns zur Zeit nicht möglich Ihre Anliegen zeitnah zu bearbeiten. Wir werden uns innerhalb der nächsten … Tage mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzen. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld.

Mit freundlichen Grüßen
YXZ

Wie dem auch sei. Hier muss sich etwas ändern. Wir wollen jetzt nicht den alten Zeiten nachtrauern, sofern man hier von „alten Zeiten“ reden darf – so alt sind wir ja auch noch nicht. Aber die allgemeinen Grundregeln der Geschäftsethik fangen zu bröckeln an. Sie weichen auf. Sicher, hier muss sich jeder selbst an die Nase fassen und überprüfen, wie er selber damit umgeht. Das betrifft mit Sicherheit auch das Privatleben. Das ist aber eine andere Baustelle.

Unsere Bitte deshalb an alle Partner, Kunden, Interessenten und die sich betroffen fühlen: SAGT AB, WENN IHR UNS NICHT BRAUCHT ODER NICHT LIEFERN KÖNNT!

Wir sind auch nicht böse oder enttäuscht…

naja, ein bisschen vielleicht.

Noch ne neue Mitarbeiterin!

Jajaja, sie steht wirklich bei uns im Büro;)))))

Kathastrophe!!!!!! Oder: Schade drum No. 3 1/2

Sie hats fallen lassen. Die Katha! Ihr Schätzchen tuts aber noch. Weiß jemand nen guten Doktor?

Luci in the Sky with Diamonds

Das ist unsere neue Praktikantin Luci. Jaja, wir wissen: die Beatles schreibens mit “y”. Aber unsere Luci schreibt sich halt so. Drei Wochen darf sie bei uns bleiben. Und damit sie auch was lernt, hat sie von uns ne hübsche Aufgabe bekommen: Erscheinungsbild und Produktkampagne für eine Tennisball-Hersteller. Na denn: Spiel – Satz und Sieg!

Wir lieben die DIN

Es gibt Schriften, die hasst man. Es gibt Schriften, die sind einem gleichgültig und es gibt die DIN. Der Verlag viction:ary hat in seiner Reihe ”I Love Type“ der DIN angenommen und heraus gekommen ist ein Beweis, dass die DIN weder langweilig noch zu konform ist. Aber wir haben sie ja schon immer geliebt.

Vier-Sterne-Büro oder „Abbutze!”

Unsere neue Reinungsfirma ist wirklich der Hammer. Nicht nur, dass sie die Schreibtische samt Telefon, Tastatur und Maus picobello abputzen. Nein, auf dem Klo fühlen wir uns jetzt wie im Sterne-Hotel: die knicken tatsächlich so lustige Ecken ins Toilettenpapier. Wer will, dem geben wir gerne die Adresse dieser Putzteufel;)

Pitchen was das Zeug hält!

Es ist wie verhext: Zur Zeit kommen wir aus dem pitchen gar nicht mehr raus. Jede Woche flattern hier neue Anfragen rein und wir basteln eine Präsentation nach der anderen. Highlight ist die Teilnahme an einer Ausschreibung für die Bayerische Staatsregierung. Was genau dürfen wir hier natürlich nicht sagen, aber es hat was mit Zukunft zu tun;). Das Wichtige bei solchen Ausschreibungen ist, daß man ja nichts vergißt. Da ist der Staat gnadenlos. Wir haben mal eine Ausschreibung verloren, weil wir vergessen hatten die Scientology-Klausel zu unterschreiben. Echt ärgerlich. Zudem meinte der Verantwortliche, daß wir das beste Konzept und einen vernünftigen Preis gehabt hätten. Aber er darf nicht! Arrghh. Diesmal passiert uns das nicht. Vier Leute schauen drauf und in zwei Stunden trage ich fünf Kilo Unterlagen in die Prinzregentenstraße. Drückt uns die Daumen!

Verantwortungslos!

kallejipp / photocase.com

Ist Euch auch schon aufgefallen, daß immer mehr E-Mail mit i.V. unterschrieben werden? Uns schon. Hat sich man sich gerade an den Zusatz gewöhnt „keine Unterschrift, weil digital, aber trotzdem gültig“, kommen ganz Schlaue jetzt auf die verantwortungslose Tour. Oder wie soll man das i.V. verstehen? Heißt doch, daß der Unterzeichnende keine Verantwortung übernimmt, da er ja „in Vertretung“ unterschreibt. Aber in Vertretung für wen? Für seinen Boss, für den Geschäftsführer oder für eine höhere Macht? Im Falle seines Vorgesetzten müsste dieser ja cc mit auf dem Verteiler stehen. Tut er aber nicht! Das Amüsante daran ist, daß es sehr häufig Manager sind, die das nette Kürzel verwenden. Frei nach dem Motto: Das war schon vorher kaputt – dafür kann ich nichts! Vorsorge ist gut. Vertretung ist besser! Die absolute Steigerung, als Abschluss einer in Vetretung geschriebenen Mail wäre noch der Zusatz:

NACH DIKTAT VERREISST!

Der Schollmeyer und die Werbung!

Cristian Schollmeyer hat ein neues Logo von loxon verpasst bekommen. Und das sprichwörtlich nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf seinem Gespann. Gestern ist das Teil vom Folieren gekommen und jetzt schämt er sich ein wenig. Das ist natürlich eine Unterschied. Vorher inkognito und jetzt schreit er´s hinaus, das was er macht! Wir finden es wunderschön und reden ihm gut zu. Übrigens: Cristian ist der Gründer und Inhaber des legendären boarders in München. Doch das ist eine andere Geschichte.

Spätestens, wenn die ersten Kunden im im Stau anrufen, wird er überzeugt sein: (Auto)Werbung wirkt!

Unsere neue Mitarbeiterin – Frau Bosch


Ältere Einträge »