Neulich war ich im Kundenauftrag zum ersten Mal seit circa 10 Jahren wieder bei einer großen Musik- und Tonproduktions-Firma. Es ging um die Produktion einer Warteschleifenmusik. Ein feine Sache. Begrüßt wurde ich auf in der Branche sehr lockere und freundschaftliche Art. Dazu gehörte auch, dass unser Ansprechpartner mir kurz nach meiner Ankunft eine Zigarette anbot. Ungewöhnlich! Noch ungewöhnlicher, dass alle dort morgens um halb zehn mit der Fluppe im Mund rumliefen, als wär´s die normalste Sache der Welt. Bei den meisten unserer Kunden undenkbar! Doch das Ungewöhnlichste war, dass praktisch an fast allen Knotenpunkten im Gebäude verteilt Aschenbecher an die Wand geschraubt und randvoll waren. Wow! Ich fühlte mich sehr wohl und sicher.
Um was es eigentlich geht und weshalb ich auch diese kleine Geschichte eingangs erzählt habe, handelt vielmehr davon, ob wir bei Loxon nicht weniger in unseren Räumen rauchen sollten. Wir sind nämlich wirklich fürchterliche Quarzer. Bei uns gilt zwar die Regel „Rauchen nur am offenen Fenster  und am Arbeitsplatz nach 18.00 Uhr“, aber sollten wir nicht mehr Rücksicht auf die nichtrauchenden Kollegen und – noch viel wichtiger – auf die nichtrauchenden Kunden nehmen? Um ganz ehrlich zu sein stört es mich der blaue Dunst schon gewaltig. Morgens die schlechte abgestandene Luft, als ob man direkt in eine Aschenbecher steigt und abends kommt man nach Hause und stinkt, als hätte man den Tag in der schlimmsten Eckkneipe verbracht.
Andererseits geht es ums Prinzip! Raucher werden gejagt, verpönnt, geachtet und missioniert. Unfreiwillig und unerbittlich! Deshalb muss Loxon Opfer bringen und gewährt auch weiterhin allen Raucherinnen und Rauchern Asyl, Unterkunft und Schutz in dieser harten Zeit. Wie gesagt: Nur am offenen Fenster oder am Arbeitsplatz nach 18.00 Uhr!



